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25.09.2017

DTM Spielberg: Stimmen Audi Sport



Die Stimmen der Audi-Fahrer und Verantwortlichen nach zwei Dreifachsiegen des Audi RS 5 DTM beim DTM-Gastspiel in Österreich.
René Rast (AUTO BILD MOTORSPORT Audi RS 5 DTM #33) Platz 13 / Platz 1
„Auf der einen Seite bin ich happy über den Sieg, es sind wichtige Punkte für die Meisterschaft. Andererseits bin ich ein bisschen traurig, weil am Sonntag ein perfektes Teamergebnis möglich gewesen wäre. Es tut mir für Jamie (Green) leid. Er war der dominierende Fahrer an diesem Wochenende. Ich hätte ihm den Sieg gegönnt. Aber ein Rennen ist erst zu Ende, wenn die Zielflagge gefallen ist. Es war kein perfektes Wochenende für uns Rosberg-Jungs, aber wir sind zurück im Spiel um die Meisterschaft, das sollte uns Rückenwind für Hockenheim geben.“

Jamie Green (Hoffmann Group Audi RS 5 DTM #53) Platz 2 / Platz 14
„An diesem Wochenende haben das Team Rosberg und ich eine starke Performance gezeigt. Der Audi RS 5 DTM war mit gleichem Gewicht wie die Konkurrenz wirklich stark. Ich bin stolz auf die beiden Pole-Positions. Am Sonntag war ich einem Rennsieg sehr nahe, bis drei Runden vor Schluss ein Problem beim Schalten auftrat. Das war frustrierend. Doch wir müssen jetzt nach vorn schauen.“

Arno Zensen (Teamchef Audi Sport Team Rosberg)
„An diesem Wochenende haben wir ein Wechselbad der Gefühle erlebt. Jamie (Green) war an beiden Tagen der schnellste Mann. Er hat das zweite Rennen angeführt, dann der Schock zwei Runden vor Schluss. Es tut mir leid für ihn, dass er den fast sicheren Sieg verloren hat. Gratulation natürlich an René Rast. Wir schauen jetzt auf Hockenheim, denn wir waren in Spielberg sehr schnell, und wieso sollten wir das nicht auch in Hockenheim sein?“

Dieter Gass (Audi-Motorsportchef)
„Mit zwei Dreifachsiegen war es ein super Wochenende für Audi. Wir waren uns nicht sicher, wo wir mit gleichem Gewicht im Vergleich zu unseren beiden Wettbewerbern stehen würden. Es war erfreulich, dass der RS 5 DTM auf dem Red Bull Ring bei gleichen Voraussetzungen für alle drei Marken das schnellste und vor allem auch konstanteste Auto war. Mit entscheidend war, dass wir schon am Samstag perfekt aussortiert waren. Man hat gesehen, dass das Feld am Sonntag im Qualifying deutlich enger zusammenlag und auch das Racing dementsprechend spektakulärer war. Wir haben in beiden Rennen tolles Teamwork in unserer Mannschaft gesehen und eine teils harte Gangart unserer Gegner. Mattias (Ekström) wurde am Sonntag wahrlich nichts geschenkt. Aber wir wollen auch keine Geschenke und uns Siege und Titel mit dem besten Auto verdienen. Schade ist, dass Lucas Auer am Sonntag um wertvolle Punkte gebracht wurde, sonst wäre die Ausgangslage vor dem Finale in Hockenheim noch spannender, denn Mercedes-Benz ist dort immer sehr stark. Aber auch so dürfen sich die DTM-Fans auf einen spektakulären Showdown freuen.“